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Liveticker Katar

Ungesichert abgestürzt - Bauarbeiter stirbt während WM

„Man hat die ganze Last der Geschichte auf den Schultern der Spieler abgeladen“

„Seit 2010 hat der DFB keine klare Haltung zu Katar“, sagt Fußball-Autor Dietrich Schulze Marmeling. Es habe erhebliche Kommunikationsschwierigkeiten vor der WM gegeben, bei der nicht genau durchdekliniert wäre, wie gehandelt werden solle. Die Verantwortung sei so an den Spielern hängengeblieben.

Quelle: WELT

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Während der Fußball-Weltmeisterschaft ist in Katar ein weiterer Bauarbeiter ums Leben gekommen. Die Fifa bestätigt den Vorfall. Außerdem: Der deutsche Schiedsrichter wird nach Hause geschickt. Alles News und Infos im WM-Ticker.

Ein offenbar von den Philippinen stammender Arbeiter hat während der Weltmeisterschaft in Katar sein Leben verloren. Der Mann sei infolge eines Unfalls bei Reparaturarbeiten im Teamhotel der saudi-arabischen Delegation gestorben, berichtete die US-Sportnachrichtenseite „The Athletic“. Die Fifa bestätigte den Bericht.

Der Weltverband sei „zutiefst betrübt über diese Tragödie“, die „Gedanken und unser Mitgefühl sind bei der Familie des Arbeiters“, teilte ein Sprecher mit. Weitere Aussagen über den Unfall könne man erst treffen, wenn mehr Informationen bekannt seien. „The Athletic“ zufolge ermittelte in dem Fall die katarische Regierung.

Die Sportnachrichtenseite hatte berichtet, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen Mann namens Alex handele, der auf Anfang 40 geschätzt wird. Er soll demnach in einen Unfall mit einem Gabelstapler verwickelt gewesen sein. Beim Sturz von einer Rampe sei er mit dem Kopf auf Beton aufgeschlagen, heißt es weiter. Einen Sicherheitsgurt habe der Mann nicht getragen – warum, sei nicht bekannt.

9:17 Uhr: Zwei Portugiesen reisen ab

Die verletzten Nuno Mendes und Danilo Pereira haben vor dem Viertelfinale gegen Marokko das WM-Quartier verlassen. Die Defensivspieler setzen ihre Reha nach ihren Verletzungen bei ihrem Verein Paris Saint-Germain fort, wie der portugiesische Verband mitteilte.

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Quelle: ARD

Pereira hatte sich nach einem Einsatz in der Innenverteidigung zum WM-Auftakt im Training drei Rippen gebrochen und war seitdem ausgefallen. Er wurde von Routinier Pepe ersetzt, der das Team im Achtelfinale auch als Kapitän angeführt hatte. Linksverteidiger Nuno Mendes war bereits angeschlagen zum Turnier angereist. Im zweiten Spiel gegen Uruguay verletzte er sich dann erneut am linken Oberschenkel und musste noch vor der Pause ausgewechselt werden. Für ihn spielte zuletzt der Dortmunder Raphael Guerreiro.

8:49 Uhr: Marokko macht die Schotten dicht

Das viel gefeierte Team von Marokko hat sich erst mal dem Trubel entzogen. Die Mannschaft von Trainer Walid Regragui erklärte nach dem Mittwoch auch den Donnerstag zum Ruhetag und verzichtete im Quartier beim SC Duhail Sportsclub auf Medienaktivitäten. Vor dem Viertelfinal-Spiel gegen Portugal am Samstag (16.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) im Al-Thumama-Stadion stehen der Chefcoach und ein Spieler erst wieder bei der Abschlusspressekonferenz am Freitag zur Verfügung.

Die Marokkaner hatten mit ihrem Achtelfinal-Sieg im Elfmeterschießen gegen Spanien für viel Aufsehen gesorgt und können nun als erstes afrikanisches Team in der WM-Geschichte ins Halbfinale einziehen.

8:22 Uhr: Tites Lobpreisung auf Neymar

Brasiliens Nationaltrainer Tite Neymar mit Blick auf den angepeilten Gewinn des sechsten WM-Titels für unverzichtbar. „Er ist der technische Anführer dieser Mannschaft“, lobte der 61-Jährige den Angreifer nach dessen Comeback in Katar. „Jeder Spieler hat eine herausragende Eigenschaft, er ist das Zentrum, der die anderen noch besser macht.“ Das soll der 30-Jährige auch im Viertelfinale am Freitag (16.00 Uhr) gegen Kroatien zeigen.

Neymar war nach mehrtägiger Verletzungspause im Achtelfinale gegen Südkorea (4:1) in die Startelf der Seleção zurückgekehrt. In der 13. Minute hatte er einen Foulelfmeter verwandelt. „Ohne Zweifel, er macht den Unterschied“, meinte auch Co-Trainer César Sampaio. „Er schafft es, die Stärken unserer Stürmer noch besser zu machen. Ich habe schon gesagt, dass wir uns sehr auf seine Rückkehr freuen.“ Auch gegen Kroatien wird Neymar darum in der Startelf stehen.

7:54 Uhr: Sterling will zur WM zurückkehren

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Der aus familiären Gründen abgereiste Raheem Sterling peilt einem Medienbericht zufolge eine Rückkehr ins englische Team an. Der 28-Jährige soll dies dem Fußballverband FA bereits mitgeteilt haben, berichtete die BBC unter Berufung auf das Umfeld des Chelsea-Profis. Sterling war nach einem Einbruch in sein Haus vor dem WM-Achtelfinale gegen Senegal (3:0) vorzeitig abgereist, hielt sich eine Rückkehr aber offen. Nun könnte er rechtzeitig für das Viertelfinale am Samstag (20.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Al-Chaur gegen Frankreich zurück sein.

Eine Entscheidung über Sterlings Rückkehr ins Teamquartier nach Al-Wakra südlich von Doha soll an diesem Donnerstag fallen. Es gilt als fraglich, ob der eigentlich bei Trainer Gareth Southgate gesetzte Offensivspieler nach mehreren verpassten Trainings direkt wieder von Anfang an spielt. Auf links hat sich zuletzt Phil Foden von Manchester City empfohlen. Sterling würde gegen den Weltmeister eher in einer Jokerrolle erwartet.

7:32 Uhr: WM-Aus für deutschen Schiedsrichter Siebert

Für den deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert ist die Fußball-WM in Katar vorzeitig beendet. Der Weltverband Fifa wird den 38-Jährigen für keines der weiteren acht Spiele berücksichtigen, wie die „Bild“ berichtete. „Ja, es stimmt. Das Turnier ist zu Ende für mich“, sagte der Berliner. Er habe sein sportliches Ziel, zwei Spiele zu leiten, erreicht.

WM 2022 - Ghana - Uruguay
Schiedsrichter Daniel Siebert
Quelle: dpa/Darko Vojinovic

Siebert hatte die Gruppenspiele zwischen Australien und Tunesien (1:0) sowie von Uruguay gegen Ghana (2:0) gepfiffen. Die Uruguayer, denen der 2:0-Sieg nicht zum Achtelfinal-Einzug gereicht hatte, hatten sich über einen nicht gegebenen Elfmeter in der Schlussphase heftig beschwert. Laut „Bild“ soll die umstrittene Entscheidung keine Rolle bei Sieberts vorzeitigem WM-Aus gespielt haben. Da Siebert einer der jüngsten Unparteiischen bei der WM ist, stehe er in der Rangordnung hinter den erfahreneren Referees.

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