Newsticker
Schlagzeilen, Meldungen und alles Wichtige
Die Nachrichten heute: Newsticker, Schlagzeilen und alles, was heute wichtig ist, im Überblick.
Zum Newsticker
  1. home
  2. Themen
  3. Erster Weltkrieg: Aktuelle News, Bilder, Geschichte & Hintergründe - WELT

Erster Weltkrieg
  • General Sir Charles Vere Ferrers Townshend (1861-1924), British Indian Army officer. During the First World War he commanded an Anglo-Indian force against the Turks in Mesopotamia (modern day Iraq). After being forced into retreat by the Turkish army he and his men entrenched themselves at Kut Al Amara in December 1915. Cut off from assistance they resisted the besieging army until April the following year when Townshend finally surrendered and he and the survivors were taken into captivity. He later became a Member of Parliament. Date: circa 1916 || Nur für redaktionelle Verwendung
    Selbstbewusst führte Charles Townshend 1915 ein britisches Expeditionskorps bis vor Bagdad. Doch dort verlor er erst die Schlacht und dann den Plan. Eingeschlossen in einem Nest am Tigris, vegetierten seine Leute bis zur Kapitulation.
  • Irrtümlich zeigt die Illustration des Mordanschlalges
    Irrtümlich zeigt die Illustration des Mordanschlalges
    Weil er drohte, ihre amouröse Korrespondenz zu veröffentlichen, besuchte Henriette Caillaux den Chefredakteur des Pariser „Figaro“ und tötete ihn mit sechs Schüssen. Ihr Prozess im Juli 1914 erregte Frankreich mehr als das Attentat in Sarajevo.
  • The Signing of Peace in the Hall of Mirrors, Versailles. Painted by William Orpen (1878-1931), an Irish portrait painter who worked mainly in London. Dated 1919. | Verwendung weltweit
    The Signing of Peace in the Hall of Mirrors, Versailles. Painted by William Orpen (1878-1931), an Irish portrait painter who worked mainly in London. Dated 1919. | Verwendung weltweit
    Am 28. Juni 1919 wurde im Spiegelsaal von Versailles der Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich unterzeichnet. Rahmen und Inhalt ließen nur einen Schluss zu: „Das alles sieht nach neuem Krieg aus.“
  • Von den Kv§mpfen um Kiew verwvºsteteter Stravüenzug. Am 19.09.1941 marschierten die deutschen Truppen in der Stadt ein.
    Von den Kv§mpfen um Kiew verwvºsteteter Stravüenzug. Am 19.09.1941 marschierten die deutschen Truppen in der Stadt ein.
    Nach dem unerwartet schnellen Rückzug der russischen Armee aus Cherson könnte eine Taktik wiederbelebt werden, die sowjetische Truppen schon 1941 in Kiew einsetzten: funkgesteuerte riesige Sprengfallen, die ganze Gebäude zerstören konnten.

Erster Weltkrieg

„Die Welt“ bietet Ihnen Informationen zu Ursachen, Verlauf und Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren.

Der Erste Weltkrieg wurde von 1914 bis 1918 in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Asien geführt. Er war der bis dahin umfassendste Krieg der Geschichte. Insgesamt standen annähernd 70 Millionen Soldaten unter Waffen. Etwa 16 Millionen Menschen ließen ihr Leben.

Der Krieg begann nach dem Attentat von Sarajevo mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914. Ab August 1914 befanden sich die Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn im Krieg gegen die verbündeten Entente-Staaten Frankreich, Großbritannien und Russland - viele weitere Staaten traten im Laufe des Konflikts in den Krieg ein. Der Krieg endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918, der einen Sieg der aus der Triple-Entente hervorgegangenen Kriegskoalition bedeutete.

Der Erste Weltkrieg mit seinen endlosen Materialschlachten änderte das Bild vom Krieg. Die Realität an der Front hatte mit Vorstellungen eines heroischen Kampfes kaum mehr etwas zu tun. Schützengräben-Alltag und verbitterte Stellungskämpfe - wie um Verdun - dämpfte die anfängliche Kriegsbegeisterung rasch.

Der Krieg brachte eine bis dahin weitgehend unbekannte technische Modernisierung und Totalisierung mit sich. Die Steigerung der Gewalt im Verlauf des Krieges zum industrialisierten Massentod, die Einbeziehung der „Heimatfront“ und die Einführung immer neuer Kriegstechnik - zum ersten Mal gab es einen Luftkrieg, einen U-Boot-Krieg und einen Gaskrieg - prägte nachfolgende Kriege.

Aufgrund der Verwerfungen, die der Erste Weltkrieg auslöste, und wegen seiner bis in die jüngste Vergangenheit nachwirkenden Folgen gilt er als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Mit ihm begann eine bis heute anhaltende Auseinandersetzung um die Kriegsschuldfrage, die im Jubiläumsjahr 2014 durch die Thesen des australischen Historikers Christopher Clark neu belebt wurden.

Lesen Sie zum Thema auch unser E-Book „Als Europa Selbstmord beging“. Knapp und konkret, gleichzeitig mit weitem Horizont und auf dem neuesten Stand der Forschung beantwortet das E-Book der „Welt“-Redaktion diese Frage. Dabei kommen nicht nur die „große Politik“ und das Geschehen an der Westfront in den Blick, sondern ebenso die verlustreichen Kämpfe im Osten, in den Kolonien und an der Heimatfront.

  • „Uncle Carl“: Universal-Gründer Carl Laemmle
    „Uncle Carl“: Universal-Gründer Carl Laemmle
    Was heute die „Festung Europa“ ist, war früher die „Festung Amerika“: Die USA ließen wenige Flüchtlinge vor Hitler ins Land. Es wären noch weniger gewesen, hätte nicht einer unermüdlich für sie gekämpft: der Boss eines Hollywood-Studios.
  • HANDOUT - Patienten, die an der Spanischen Grippe erkrankt sind, liegen in Betten eines Notfallkrankenhauses im Camp Funston der Militärbasis Fort Riley in Kansas (USA) (Aufnahme von 1918). Die Spanische Grippe entwickelte sich ab 1918 in drei Wellen bis 1920 zur schlimmsten Grippe-Pandemie der Geschichte mit 27 bis 50 Millionen, manchen Quellen zufolge sogar bis zu 100 Millionen Toten. (zu dpa "Blaue Haut, schneller Tod - Spanische Grippe jährt sich zum 100. Mal" vom 04.01.2018) ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit Nennung "Foto: National Museum of Health and Medicine/dpa" Foto: National Museum of Health and Medicine +++(c) dpa - Bildfunk+++ |
    HANDOUT - Patienten, die an der Spanischen Grippe erkrankt sind, liegen in Betten eines Notfallkrankenhauses im Camp Funston der Militärbasis Fort Riley in Kansas (USA) (Aufnahme von 1918). Die Spanische Grippe entwickelte sich ab 1918 in drei Wellen bis 1920 zur schlimmsten Grippe-Pandemie der Geschichte mit 27 bis 50 Millionen, manchen Quellen zufolge sogar bis zu 100 Millionen Toten. (zu dpa "Blaue Haut, schneller Tod - Spanische Grippe jährt sich zum 100. Mal" vom 04.01.2018) ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit Nennung "Foto: National Museum of Health and Medicine/dpa" Foto: National Museum of Health and Medicine +++(c) dpa - Bildfunk+++ |
    Im Winter 1918 begann die „Spanische Grippe“ von den USA aus ihren tödlichen Siegeszug um die Welt. Bis zu 50 Millionen Menschen erlagen der Pandemie. Groteske Ursachen wurden diagnostiziert.
  • Notgeld der Gemeinde Husbyholz vom 1. Juli 1921
    Notgeld der Gemeinde Husbyholz vom 1. Juli 1921
    Im Versailler Vertrag war festgelegt worden, dass die deutsch-dänische Grenze durch Volksabstimmungen 1920 festgelegt werden sollte. Die Ergebnisse zerteilten Städte und Kreise. Dänemark zelebrierte seinen Triumph.
  • Papst Benedikt XV.
    Papst Benedikt XV.
    Es war ein verzweifelter Anlauf, die „furchtbare Schlächterei“ zu stoppen: Vor über 100 Jahren versandte der Papst einen Friedensappell. Doch die verfeindeten Staaten ließen ihn abblitzen.
  • Schrecken im Gesicht: Albrecht Schuch als Paul Bäumer
    Schrecken im Gesicht: Albrecht Schuch als Paul Bäumer

    Film Film „Im Westen nichts Neues“
    Der Schlamm und das Blut sind wieder da

    Lange haben uns die Militärexperten und das Kino erzählt, ein „sauberer“ Krieg sei möglich. Dass das eine Illusion ist, zeigen die Ukraine – und die schockierende Neuverfilmung des Klassikers „Im Westen nichts Neues“. Der Regisseur hat aber eine entscheidende Veränderung vorgenommen.
  • Erster Weltkrieg: Russische Gefangene auf einem Kartoffelfeld. Russland. Photographie. 1914 - 1915.
    Erster Weltkrieg: Russische Gefangene auf einem Kartoffelfeld. Russland. Photographie. 1914 - 1915.
    Die russische Teilmobilisierung erklärt sich auch aus Putins Geschichtsbild. Demnach hätte Lenin 1918 nur weiterkämpfen müssen, um das zarische Imperium zu erhalten. Dass die bolschewistischen Truppen dazu gar nicht in der Lage waren, ignoriert er.
  • „Eine ununterbrochene Flammenwand von reichlich drei Kilometern Länge“: So beschrieb ein britischer Offizier vom Bord eines Schlachtschiffs aus den Brand von Smyrna
    „Eine ununterbrochene Flammenwand von reichlich drei Kilometern Länge“: So beschrieb ein britischer Offizier vom Bord eines Schlachtschiffs aus den Brand von Smyrna
    Der Versuch Griechenlands, sich seinen Anteil am geschlagenen Osmanischen Reich zu sichern, endete im September 1922 in einer Katastrophe. Nachdem türkische Truppen die Ägäis-Metropole Smyrna (Izmir) erreicht hatten, kam es zu einem Massaker.
  • Kasematen von Ossowicz
    Kasematen von Ossowicz
    Um die russische Festung Osowiec in Ostpolen endlich zu erobern, setzten die Deutschen im August 1915 Giftgas ein. Aber die Soldaten des Zaren stürmten wie im Rausch in den „Kampf der Toten“ gegen die feindliche Übermacht.
  • Geschichte / 1. Weltkrieg: Gaskrieg. Westfront: Deutsche Soldaten während eines Gasangriffs in Flandern. Foto, September 1917; digitale Kolorierung.
    Geschichte / 1. Weltkrieg: Gaskrieg. Westfront: Deutsche Soldaten während eines Gasangriffs in Flandern. Foto, September 1917; digitale Kolorierung.
    Ein Kriegsheld, der den Kampf zum letzten Hort wahrer Männlichkeit erklärte: Als Ernst Jüngers „In Stahlgewittern“ im September 1920 erschien, hatte die radikale Rechte ihren Helden. Das lag vor allem an einem Umstand.
  • Attacking German infantry during the First Battle of the Marne on the Western Front during World War I Date: September 1914 (Mary Evans Picture Library) || Nur für redaktionelle Verwendung
    Attacking German infantry during the First Battle of the Marne on the Western Front during World War I Date: September 1914 (Mary Evans Picture Library) || Nur für redaktionelle Verwendung
    Ohne Kadettenanstalt und Kriegsakademie war Alexander von Kluck zu einem der höchsten Generäle des Deutschen Kaiserreichs aufgestiegen. Im August und September 1914 befehligte er die wichtigste deutsche Armee. Dann kam ein unwillkommener Bote.
  • LincolnMachine = Little Willie und William Tritton
    LincolnMachine = Little Willie und William Tritton
    Die Idee lag auf der Hand: Um 1915 den Stellungskrieg wieder in Bewegung zu bringen, mussten praktikable Kampffahrzeuge her. Der entscheidende Durchbruch ging auf einen britischen Landmaschinenfabrikanten zurück. Er wurde dafür geadelt.
  • Felix Kammerer in der Rolle des Paul Bäumer
    Felix Kammerer in der Rolle des Paul Bäumer
    „Im Westen nichts Neues“ ist deutscher Oscar-Kandidat. 1930 wurde Erich Maria Remarques Buch von Hollywood verfilmt. Goebbels veranstaltete damals einen Skandal. Nun ist der Antikriegsklassiker erstmals in Deutschland inszeniert worden – und hat einen speziellen Netflix-Auftrag.
  • The Declaration of a Republic in Berlin, 9 November 1918. A member of the new government gives a speech from a platform of the Kronprinzen- Palais (Ein Anhänger der neuen Regierung hält von der Rampe des Kronprinzen-Palais eine Ansprache). (Photo by Culture Club/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
    The Declaration of a Republic in Berlin, 9 November 1918. A member of the new government gives a speech from a platform of the Kronprinzen- Palais (Ein Anhänger der neuen Regierung hält von der Rampe des Kronprinzen-Palais eine Ansprache). (Photo by Culture Club/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
    Am Morgen schien Berlin ruhig, doch am Abend waren das Kaiserreich hinweggefegt, die Hohenzollern Geschichte und die Republik ausgerufen. Der 9. November 1918 wurde zum Geburtstag der Demokratie.
  • III_powstanie_śląskie_-_Maxim_wz._08_w_powstańczej_akcji_nad_Odrą 
    III_powstanie_śląskie_-_Maxim_wz._08_w_powstańczej_akcji_nad_Odrą 
    Wegen schlechter Deutschkenntnisse hatte Alfons Zgrzebniok als Schüler ein Jahr pausieren müssen. Im Ersten Weltkrieg stieg er zum Offizier der kaiserlichen Armee auf. 1919 bis 1921 befehligte er drei pro-polnische Aufstände in Oberschlesien.
  • Schlagersänger Howard Carpendale (r) bedankt sich am 23.09.1980 in Bonn bei Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) für die Einführung der Sommerzeit. Die gewonnene Stunde hatte den Sänger zu dem Song "Eine Stunde für Dich" angeregt. Zu seinem Treffen mit dem Minister brachte er ein Exemplar seines Albums und eine Uhr mit zwei Stundenzeigern mit. | Verwendung weltweit
    Schlagersänger Howard Carpendale (r) bedankt sich am 23.09.1980 in Bonn bei Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) für die Einführung der Sommerzeit. Die gewonnene Stunde hatte den Sänger zu dem Song "Eine Stunde für Dich" angeregt. Zu seinem Treffen mit dem Minister brachte er ein Exemplar seines Albums und eine Uhr mit zwei Stundenzeigern mit. | Verwendung weltweit
    Am 6. April 1980 führte zum dritten Mal eine deutsche Regierung die jährliche Zeitumstellung ein – nach 1916 und 1940. Das Ziel der sogenannten Sommerzeit lautete stets: Energiesparen. Der große Effekt blieb aus, die Kritik wächst.
  • General Sir Henry Rawlinson (1864-1925), British army officer, standing outside 4th Army Headquarters, Querrieu Chateau, northern France, during the First World War. Date: July 1916 || Nur für redaktionelle Verwendung
    General Sir Henry Rawlinson (1864-1925), British army officer, standing outside 4th Army Headquarters, Querrieu Chateau, northern France, during the First World War. Date: July 1916 || Nur für redaktionelle Verwendung
    Beißen und Halten: Eigentlich war das Rezept von Generalleutnant Henry Rawlinson im Ersten Weltkrieg ziemlich einfach. Verglichen mit seinem direkten Vorgesetzten Douglas Haig jedoch machte ihn das zu einem Ausbund an Realismus und Sorge um die eigenen Soldaten.
  • Ein altes zweisprachiges Hinweisschild an der Brücke zum Anleger Saalehafen auf dem Gelände des ehemaligen „Tschechenhafen“ im Hamburger Hafen
    Ein altes zweisprachiges Hinweisschild an der Brücke zum Anleger Saalehafen auf dem Gelände des ehemaligen „Tschechenhafen“ im Hamburger Hafen
    Seit 93 Jahren ist ein Teil des Hamburger Hafens unter tschechischer Kontrolle. Nach dem Ersten Weltkrieg im Versailler Vertrag geregelt, sollte so ein Zugang zum Meer sichergestellt werden. Nun stehen Veränderungen an.
  • Leopold Graf Berchtold (1863-1942) war ˆsterreich- ungarischer Politiker. Photographie um 1910. <e>Leopold Graf Berchtold (1863-1942) austrian-hungarian politician. Photograph around 1910. </e>
    Leopold Graf Berchtold (1863-1942) war ˆsterreich- ungarischer Politiker. Photographie um 1910. <e>Leopold Graf Berchtold (1863-1942) austrian-hungarian politician. Photograph around 1910. </e>
    Der faktische Regierungschef des Habsburgerreiches Leopold Graf Berchtold war gegen seinen Willen ins Amt gekommen. Sein Ultimatum an Serbien am 23. Juli 1914 war bewusst unannehmbar konzipiert. Die Folge war der große Krieg.
  • 'H. M. King George V', 1911, (c1920). Portrait of King George V (1865-1936), King of the United Kingdom and the British Dominions, and Emperor of India, in dress uniform. From "The Great World War - A History" Volume I, edited by Frank A Mumby. [The Gresham Publishing Company Ltd, London, c1920] Getty ImagesGetty Images
    'H. M. King George V', 1911, (c1920). Portrait of King George V (1865-1936), King of the United Kingdom and the British Dominions, and Emperor of India, in dress uniform. From "The Great World War - A History" Volume I, edited by Frank A Mumby. [The Gresham Publishing Company Ltd, London, c1920] Getty ImagesGetty Images
    König George V. war der erste Monarch des Britischen Weltreiches seit 80 Jahren, der akzentfrei Englisch sprach. Doch seine Dynastie hieß immer noch „Saxe-Coburg and Gotha“. Bis zum 17. Juli 1917 – da nahm die Königsfamilie den Namen „Windsor“ an.
  • DEUTSCHLAND._GERMAN_SUBMARINE._AT_BALTIMORE,_JULY_9-10_LCCN2016864581
    DEUTSCHLAND._GERMAN_SUBMARINE._AT_BALTIMORE,_JULY_9-10_LCCN2016864581
    Wenn man eine Blockade nicht durchbrechen kann, muss man sie eben untertauchen. Genau das war 1916 der Auftrag des Fracht-U-Bootes „Deutschland“. Zwei erfolgreiche Fahrten über den Atlantik absolvierte es, dann holte der Krieg das Boot ein.
  • First World War, 1916. English soldiers leaving a trench to attack on the Somme.
    First World War, 1916. English soldiers leaving a trench to attack on the Somme.
    Es war ein Gemetzel: Am 1. Juli 1916 ließ der britische Oberbefehlshaber Douglas Haig seine Truppen nördlich der Somme angreifen. Seine erträumten „schneidigen“ Attacken blieben in einem Rausch aus Blut stecken.
  • Französische Soldaten in Verdun und ukrainische Artillerie mit einem französischen Caesar-Geschütz
    Französische Soldaten in Verdun und ukrainische Artillerie mit einem französischen Caesar-Geschütz
    Der verlustreiche Abnutzungskrieg in der Ostukraine erinnert an die „Blutmühle“ von Verdun. Doch wie zutreffend ist die Parallele wirklich? Der Verdun-Experte Olaf Jessen blickt auf die Strategien von damals und heute und findet Verblüffendes. Vor allem auf einer Seite.
  • Following the German defeat in WWI, 74 ships of the Kaiserliche Marine's High Seas Fleet were interned in Gutter Sound at Scapa Flow pending a decision on their future in the peace Treaty of Versailles. On 21 June 1919, after nine months of waiting, Rear Admiral Ludwig von Reuter, the German officer in command at Scapa Flow, made the decision to scuttle the fleet because the negotiation period for the treaty had lapsed with no word of a settlement 1919
    Following the German defeat in WWI, 74 ships of the Kaiserliche Marine's High Seas Fleet were interned in Gutter Sound at Scapa Flow pending a decision on their future in the peace Treaty of Versailles. On 21 June 1919, after nine months of waiting, Rear Admiral Ludwig von Reuter, the German officer in command at Scapa Flow, made the decision to scuttle the fleet because the negotiation period for the treaty had lapsed with no word of a settlement 1919
    Das Codewort „Paragraf elf“ stammte aus dem Kneipenjargon von Studentenverbindungen. Als Konteradmiral Ludwig von Reuter es 1919 den deutschen Schiffe in der Bucht Scapa Flow signalisierte, begann das letzte Kapitel der Hochseeflotte.
  • Zehn Abi-Fragen zum Ersten Weltkrieg! Kannst du sie beantworten?
    Zehn Abi-Fragen zum Ersten Weltkrieg! Kannst du sie beantworten?
    Im November 1918 ging der Erste Weltkrieg zu Ende. Schon über hundert Jahre ist das her. Zum Glück! Vergessen sollten wir diese Katastrophe allerdings auf keinen Fall. Darum kommen hier 10 Fragen über den Ersten Weltkrieg aus dem Abi-Lernstoff.
  • War, Europe, world war I, 1917, Europe, world war, color photo, Autochrome, F. Cuville, Flanders, Belgium, Messines, crater, explosion, soldier, explosion, mines, western front
    War, Europe, world war I, 1917, Europe, world war, color photo, Autochrome, F. Cuville, Flanders, Belgium, Messines, crater, explosion, soldier, explosion, mines, western front
    Um den Frontbogen südlich des belgischen Ypern zu nehmen, ließ der britische General Herbert Plumer anderthalb Jahre lang Tunnel graben und Sprengstoff legen. Am 7. Juni 1917 war es so weit: Die Offensive begann – mit 19 Detonationen.
  • Rosa Luxemburg (5 March 1871 – 15 January 1919) was a Marxist theorist, philosopher, economist and revolutionary socialist of Polish Jewish descent who became a naturalized German citizen. She was successively a member of the Social Democracy of the Kingdom of Poland and Lithuania (SDKPiL), the Social Democratic Party of Germany (SPD), the Independent Social Democratic Party (USPD), and the Communist Party of Germany (KPD).
    Rosa Luxemburg (5 March 1871 – 15 January 1919) was a Marxist theorist, philosopher, economist and revolutionary socialist of Polish Jewish descent who became a naturalized German citizen. She was successively a member of the Social Democracy of the Kingdom of Poland and Lithuania (SDKPiL), the Social Democratic Party of Germany (SPD), the Independent Social Democratic Party (USPD), and the Communist Party of Germany (KPD).
    Rosa Luxemburg stammte aus Russisch-Polen und wurde zur intellektuellen Anführerin der Linksradikalen in Deutschland. Doch weil sie nach ihrem gescheiterten Aufstand 1919 ermordet wurde, gilt sie vielen heute als Vorbild.
  • RAYMOND POINCARE French politician Date: 1860 - 1934 (Mary Evans Picture Library) || Nur für redaktionelle Verwendung
    RAYMOND POINCARE French politician Date: 1860 - 1934 (Mary Evans Picture Library) || Nur für redaktionelle Verwendung
    Er nannte seinen Hund „Bismarck“ und wollte das Deutsche Reich demütigen: Als Staatspräsident Frankreichs verschärfte Raymond Poincaré ab 1913 die politische Lage, um den verhassten Nachbarn in Zugzwang zu setzen.
  • Firefighters still fighting the blaze in the burnt-out troop train after the Quintinshill rail disaster near Gretna Green in Scotland, World War I, 22nd May 1915. The official death toll was 227. (Photo by Hulton Archive/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
    Firefighters still fighting the blaze in the burnt-out troop train after the Quintinshill rail disaster near Gretna Green in Scotland, World War I, 22nd May 1915. The official death toll was 227. (Photo by Hulton Archive/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
    In der letzten Mai-Woche 1915 dampfte ein Truppentransportzug aus Edinburgh nach Liverpool. Bei Quintinshill stieß er mit einem Lokalzug zusammen. Eine Minute später raste ein Express in die Unglücksstelle, die ausströmendes Gas zur Flammenhölle machte.
  • Er schrieb „Die Schlafwandler“: Christopher Clark
    Er schrieb „Die Schlafwandler“: Christopher Clark
    Christopher Clark, der wichtigste Historiker des Ersten Weltkriegs, hat sich zum Krieg in der Ukraine geäußert. Eine direkte Analogie zum Sommer 1914 sieht der Australier nicht. Dennoch enthalten seine Bemerkungen eine versteckte Warnung für Deutschland.
  • Offiziere am Nebeneingang des Winterberg-Tunnels 1917
    Offiziere am Nebeneingang des Winterberg-Tunnels 1917
    Eine Ausstellung in Karlsruhe zeigt Fundstücke aus dem nach mehr als hundert Jahren wiederentdeckten Tunnel bei Reims, der im Ersten Weltkrieg im Trommelfeuer einstürzte. 100 bis 270 Soldaten kamen ums Leben.
  • Ukrainischer Soldat mit russischer Raketenstufe
    Ukrainischer Soldat mit russischer Raketenstufe
    Zu Beginn des Ersten Weltkriegs glaubten alle Beteiligten, sie müssten genau so und nicht anders handeln. Diese fatalistische Stimmung hat auch unsere Debatten wieder erfasst. Die größte Gefahr im Mai 2022 ist fehlendes historisches Wissen.
  • SMS Sankt Georg, an Austro-Hungarian armoured cruiser, launched 1903, in service during the First World War. Date: 1914-1918 | Nur für redaktionelle Verwendung., Keine Weitergabe an Wiederverkäufer.
    SMS Sankt Georg, an Austro-Hungarian armoured cruiser, launched 1903, in service during the First World War. Date: 1914-1918 | Nur für redaktionelle Verwendung., Keine Weitergabe an Wiederverkäufer.
    Fast den gesamten Krieg über hatte die Flotte Österreich-Ungarns untätig in Cattaro gelegen. Dann entlud sich im Februar 1918 aufgestaute Wut in Meuterei. Doch anders als später in Kiel blieb der Revolte der Erfolg versagt.
  • 8-1914-8-28-A1-B (899375) Mobilmachung 1914/Truppentransport/Bahn Berlin, 28. August 1914. 1. Weltkrieg / Mobilmachung. - Abfahrt eines Truppentransports auf einem Berliner Bahnhof. - Foto (Otto Haeckel); digital koloriert. E: Mobilisation, 1914 / Train with Troops Berlin, 28. August 1914. WW I, mobilisation. - Departure of a train with men recruited for troops. - Photo (Otto Haeckel); digitally colourised. |
    8-1914-8-28-A1-B (899375) Mobilmachung 1914/Truppentransport/Bahn Berlin, 28. August 1914. 1. Weltkrieg / Mobilmachung. - Abfahrt eines Truppentransports auf einem Berliner Bahnhof. - Foto (Otto Haeckel); digital koloriert. E: Mobilisation, 1914 / Train with Troops Berlin, 28. August 1914. WW I, mobilisation. - Departure of a train with men recruited for troops. - Photo (Otto Haeckel); digitally colourised. |
    Im Sommer 1914 erwarteten Politiker, Generäle und Soldaten auf beiden Seiten kurze Kämpfe. Die eingelagerte Munition reichte nur für wenige Monate. Im Herbst wurde die Fehlkalkulation offensichtlich.
  • August 1914 Kriegsfreiwillige, Gemeide Schule | Verwendung weltweit
    August 1914 Kriegsfreiwillige, Gemeide Schule | Verwendung weltweit
    Zweimal schon wurde in Deutschland die reguläre „Reifeprüfung“ durch das „Notabitur“ ersetzt. Dieses konnte durch eine stark reduzierte Prüfung oder nur mit dem Abgangszeugnis erlangt werden – vorausgesetzt, man zog anschließend in den Krieg.
  • Der Sowjetschriftsteller Konstantin Paustowski, geboren 1892 in Moskau
    Der Sowjetschriftsteller Konstantin Paustowski, geboren 1892 in Moskau
    Konstantin Paustowski wurde in Moskau geboren, ging in Kiew mit Bulgakow zur Schule und wurde in Odessa zum Journalisten. Im Ersten Weltkrieg erlebte er das Leid der Verwundeten aus nächster Nähe: Den „monströsen Militarismus“ verkörperte für ihn aber nicht Russland.
  • Wilhelm II. und Paul von Hindenburg (4. u. 5. v. l.) bei einem Empfang im Großen Hauptquartier in Bad KreuznachSkat, Frauenwirtschaft und Unterleibsprobleme:
    Wilhelm II. und Paul von Hindenburg (4. u. 5. v. l.) bei einem Empfang im Großen Hauptquartier in Bad KreuznachSkat, Frauenwirtschaft und Unterleibsprobleme:
    Während des Ersten Weltkrieges war die deutsche Führung im Großen Hauptquartier konzentriert. Dass es dort nicht gelang, eine Gesamtstrategie zu entwickeln, lag an Intrigen, Kompetenzgerangel und der Person des Kaisers – die nicht nur gesundheitliche Probleme hatte.
  • Tirpitz, Alfred von Großadmiral Küstrin 19.3.1849 – Ebenhausen (heute Schäftlarn) 6.3.1930. Porträtaufnahme, um 1910.
    Tirpitz, Alfred von Großadmiral Küstrin 19.3.1849 – Ebenhausen (heute Schäftlarn) 6.3.1930. Porträtaufnahme, um 1910.
    Von 1897 bis 1916 leitete Alfred von Tirpitz das Reichsmarineamt des Deutschen Reiches. Doch seine gesamte Tätigkeit beruhte auf einer strategischen Fehlkalkulation – und führte zu einem fatalen Wettrüsten mit der Royal Navy.
  • „Offensive bis zum Äußersten“: Die Generäle Foch und Joffre waren die Vordenker des französischen „Plan XVII“
    „Offensive bis zum Äußersten“: Die Generäle Foch und Joffre waren die Vordenker des französischen „Plan XVII“
    Der französische „Plan XVII“ von 1911 setzte auf russischen Beistand und konzentrierte 1,7 Millionen Soldaten gegen Lothringen und die Pfalz. Sogar die Invasion Belgiens zogen die Militärs ins Kalkül.
  • Kriege sind teuer – vor allem für das Land, in dem sie stattfinden. Wie hier in Syrien
    Kriege sind teuer – vor allem für das Land, in dem sie stattfinden. Wie hier in Syrien
    Kriege führen zu Leid und Tod. Sie dämpfen aber auch das Wachstumspotenzial einer Volkswirtschaft. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der amerikanischen Brown University. Es sind aber auch Konstellationen denkbar, in denen sich Kriege wirtschaftlich lohnen können.